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17.06.2000 / Ansichten

Ende der Friedenspflicht in der Anti-Atom-Bewegung?

jW fragte Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg

F: Nach jahrelangem Streit ist nun ein Abkommen über die Zukunft der Atomenergie in Deutschland geschlossen worden. Umweltminister Jürgen Trittin hat sich in ersten Stellungnahmen äußerst zufrieden gezeigt. Sind Sie das auch?

Ihre Frage umreißt schon das Problem. Es geht in dem Abkommen um die Zukunft der Atomenergie. Angetreten war Rot-Grün aber, um das Ende der Atomenergie einzuleiten, und davon sind wir meilenweit entfernt. Im Grunde ist die Atomkraft auf ihrem Zenit angekommen. Mindestens eine noch einmal so lange Nutzungsdauer steht ins Haus, wie Atomkraft bereits existiert. Mit einem solchen Projekt kann ein Atomkraftgegner überhaupt nicht zufrieden sein.

F: Die Vorsitzenden der Energieunternehmen, unter anderem der von PreussenElectra, Hans-Dieter Harig, sehen das Abkommen keineswegs als verbindlich an ...

... und Frau Merkel hat erklärt, daß bei einer CDU- geführten Bundesregierung dieses Abkommen wieder kassiert würde. Ich verstehe deshalb die Aufre...

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