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25.10.2011 / Inland / Seite 8

»Riesiger Erfolg einer qualitativ neuen Einheit«

Hamburgs Senat mußte Kürzungen im Hochschuletat zurücknehmen. Studiengebühren werden morgen abgeschafft. Gespräch mit Fredrik Dehnerdt

Mirko Knoche
Fredrik Dehnerdt ist Vorsitzender der Hamburger GEW-Fachgruppe Hochschule und Forschung

Die Hamburger SPD-Wissenschaftssenatorin, Dorothee Stapelfeldt, und Uni-Präsident Dieter Lenzen haben Ende vergangener Woche eine Vereinbarung zur langfristigen Hochschulfinanzierung geschlossen. Wie bewerten Sie das Ergebnis?

In ihrem Wahlprogramm hatten die Sozialdemokraten versprochen, die Hamburger Hochschulen »solide« zu finanzieren. Kurz nach der Wahl kündigten sie im Frühjahr aber an, die Hochschulbudgets um fünf bis zehn Prozent zu kürzen. Es ist ein riesiger Erfolg der protestierenden Studenten und Angestellten, daß diese Kürzungen jetzt zurückgenommen wurden. Die SPD kann sich mit der Vereinbarung allerdings nicht brüsten. Denn bis 2020 wird es keinen Zuwachs der Mittel geben, sondern Stagnation. An der fehlenden Perspektive für die Bildung ändert sich nichts.

An allen anderen Stellen soll der Haushalt schrumpfen. Warum konnten gerade die Hochschulen sich dav...


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