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28.09.2011 / Inland / Seite 8

»Die Kollegen können kaum noch ihre Mieten zahlen«

Rund 5000 Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich wollen am Donnerstag in Frankfurt/Main auf die Straße gehen. Gespräch mit Andreas Heymann

Gitta Düperthal
Andreas Heymann ist ver.di-Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen in Frankfurt/Main und Region

Am Donnerstag werden rund 5000 Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich in Frankfurt/Main einen Fahrrad- und Autokorso und eine Kundgebung veranstalten. Ausgerechnet in der reichen Bankenmetropole beschäftigt man sie zu Dumpinglöhnen – über »stadtnahe Vereine« oder freie Träger, die die Stadt nur ungenügend refinanziert. Wie kommt es dazu?

Die Stadt hat das Konstrukt gewählt, rund 3000 Mitarbeiter im sozialen Bereich über »stadtnahe Vereine« zu beschäftigen: Das sind die Werkstatt Frankfurt, der Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe, der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten und der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe. Diesen sitzt jeweils die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld von der CDU vor und entscheidet maßgeblich mit, welches Gehalt den Mitarbeitern gezahlt werden soll...

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