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19.09.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Banken auf der Kippe

Gegenseitiges Mißtrauen, Liquiditätsengpässe und milliardenschwere Altlasten: Wieso die ­europäische Staatsschuldenkrise auch eine der Finanzmärkte ist

Tomasz Konicz
Am vergangenen Donnerstag war es mal wieder soweit: Die Notenbanken kündigten Freigeld für alle an, die es sich leisten können – was die Aktienmärkte mit der üblichen flüchtigen Liquiditätsrallye belohnten. Die Zentralbanken der Euro-Zone, der USA, Großbritanniens, Japans und der Schweiz kamen überein, den klammen kontinentalen Finanzhäusern US-Dollar zu einem festen Zinssatz in unbegrenzter Höhe zu leihen. Zwischen Oktober 2011 und März 2012 werden Europas Banken bei drei Tendern so viel Dollars von den sogenannten Währungshütern erhalten, wie sie wollen. Diese Kredite werden eine Laufzeit von drei Monaten haben – und einen sehr niedrigen Zinssatz. Derzeit können die Institute sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB) nur für einen Zeitraum von einer Woche zu einem hohen Zinssatz in der US-Währung refinanzieren. Dennoch haben sie sich rund 575 Millionen Dollar unter diesen ungünstigen Konditionen geliehen. Ähnlich verhält es sich bei den ku...

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