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19.09.2011 / Politisches Buch / Seite 15

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Ein schwarzer Deutscher im Nazistaat, in der DDR und in der BRD – eine Autobiographie

Ulrich van der Heyden
Über die Geschichte von Afrikanern und schwarzen Deutschen in hiesigen Landen seit dem Verkauf der preußischen Kolonie Großfriedrichsburg zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als sich eine afrikanische Diaspora herauszubilden begann, ist in der letzten Zeit relativ viel geforscht und publiziert worden. So manches Schicksal wurde so dem Vergessen entrissen. Wenig befaßten sich Wissenschaft und Publizistik aber mit der Rolle von Afrikanern und schwarzen Deutschen zur Zeit des Naziregimes. Sie wurden zunächst noch relativ in Ruhe gelassen, nicht nach den Nürnberger Rassegesetzen verfolgt und ermordet, weil sie von den Nazis noch als Mittler in einem angestrebten deutschen Mittelafrika als Kolonialbedienstete vorgesehen waren. Das änderte sich nach der Niederlage bei Stalingrad 1943, als Hitler alle Kraft für den Kampf im Osten zu mobilisieren befahl. Nun konnten die so manchen Rassenideologen störenden Menschen dunkler Hautfarbe »ausgemerzt« werden.

So geriet au...

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