05.09.2011 / Ansichten / Seite 8

Bedrohlich

Polizeieinsatz gegen Antifaschisten

Markus Bernhardt
Die Polizei hat am Sonnabend in Dortmund erneut ganze Arbeit geleistet. Mit Hilfe von Wasserwerfern, Räumpanzern, Pfefferspray und Schlagstöcken haben die über 4000 eingesetzten Beamten einen Aufmarsch von etwa 700 Neofaschisten anläßlich des von ihnen ausgerufenen »Nationalen Antikriegstages« erst möglich gemacht und vor den Protesten von insgesamt über 10000 Nazigegnern abgeschirmt.

Im Vorfeld der nach dem jährlichen neofaschistischen »Trauermarsch« in Dresden bedeutendsten Manifestation der Rechten in der Bundesrepublik hatten politische Entscheidungsträger aller Couleur – angefangen vom nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger bis hin zum Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau (beide SPD) – für Proteste gegen die militanten Rechten und für »Demokratie und Vielfalt« geworben. Letztgenannter hatte gar zur Blockade des Aufmarsches aufgerufen und damit den Zorn des Dortmunder Polizeipräsidenten Hans Schulze (SPD) auf sich gezogen...

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