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05.09.2011 / Inland / Seite 5

»Rot-rot« unerwünscht

In Berlin organisierten Mieter- und Stadtteilinitiativen die größte Demonstration für bezahlbaren Wohnraum seit zwanzig Jahren. Parteienvertreter waren ausgeladen

Christian Linde
Knapp zwei Wochen vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus haben am Samstag Tausende Menschen gegen die Mieten- und Wohnungspolitik des SPD/Linke-Senates protestiert. Unter dem Motto »Jetzt reichts – gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut!« gingen nach Angaben der Veranstalter insgesamt rund 6000 Menschen auf die Straße. Die Polizei sprach dagegen von 2500 Personen. Aufgerufen zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus verschiedenen Mieter- und Stadtteilinitiativen, die sich am Nachmittag auf dem Hermannplatz im Bezirk Neukölln versammelten, um durch Kreuzberg zum Oranienplatz zu ziehen. Zuvor hatten sich von insgesamt 14 Standorten in der Stadt Mietergruppen der Demonstration angeschlossen. Darunter aus Mitte, Prenzlauer Berg, Treptow-Köpenick, Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf, Steglitz/Zehlendorf, Tempelhof/Schöneberg und Neukölln. Parteienvertreter waren ausdrücklich unerwünscht.

»Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware«...

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