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01.09.2011 / Titel / Seite 1

Menschenjagd in Libyen

Rüdiger Göbel
Im NATO-Krieg gegen das Regime des libyschen Revolutionsführers Muammar Al-Ghaddafi sind nach Angaben des Rebellenkommandeurs Hischam Abu Hadscher in den vergangenen sechs Monaten mindestens 50000 Menschen getötet worden. Die vom US-Sender CNN verbreitete Zahl umfasse getötete Kämpfer wie auch zivile Opfer.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft den von der NATO unterstützten Aufständischen in Libyen gewaltsame Übergriffe gegen Schwarze vor. Die Angriffe müßten ein Ende finden und die Täter sofort festgenommen werden, erklärte AI am Mittwoch in Brüssel. Bei einem Besuch in Tripolis sei eine Delegation Zeuge geworden, wie schwarze Krankenhauspatienten von Aufständischen festgenommen oder mißhandelt worden seien. Schwarze Libyer und Arbeiter aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara wurden mehrfach Opfer von Übergriffen der NATO-Rebellen. Die hatten zu Kriegsbeginn Meldungen in Umlauf gebracht, die reguläre libysche Armee habe a...

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