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01.09.2011 / Ausland / Seite 6

NATO will bleiben

UN-Plan sieht längerfristige Präsenz der Militärallianz in Libyen vor

Knut Mellenthin
Die libyschen Rebellen haben sich ablehnend zu einem UN-Plan geäußert, internationale Militärbeobachter und Polizisten im Land zu stationieren. Das bestätigte am Dienstag der Sondergesandte des UN-Generalsekretär Ban Ki Moon für Libyen, Ian Martin. Er ließ dabei allerdings durchblicken, daß er diese Entscheidung nicht für endgültig hält. Zwar erwarte man zu diesem Zeitpunkt kein offizielles Ersuchen der Rebellen, bleibe aber bereit, »die umfangreichen Erfahrungen einzubringen, die die UNO in vielen Nach-Konflikt-Situationen erworben hat«.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats der Rebellen, Mustafa Abdul Dschalil, erklärt, daß keine Hilfe von außen benötigt würde, um die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Andererseits hatte Dschalil die NATO erst am Montag zur Fortsetzung ihrer militärischen Unterstützung aufgerufen. Noch deutlicher äußerte sich der Verteidigungsminister der Rebellenregierung, Dschalal Al-Digheily: »Selbst wenn die Kämpfe b...

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