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31.08.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

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Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure fordert mehr Transparanz sowie bessere personelle und technische Ausstattung. Privatisierung wird abgelehnt

Rainer Balcerowiak
Am Montag begann in einem Berliner Hotel die jährliche Arbeitstagung des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure (BVLK). Noch bis zum heutigen Mittwoch werden über 200 Prüfer die drängenden Probleme ihres Tätigkeitsfeldes erörtern. Insgesamt gehören dem Verband rund 2200 der insgesamt 2500 Kontrolleure an. Die zahlreichen Referate auf der Tagung befassen sich mit Themen wie Kennzeichnungsrecht, Nanotechnologie, Globalisierung der Lebensmittelkontrolle und Erfahrungen mit dem neuen Verbraucherinformationsgesetz.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto: »Lebensmittelüberwachung – Der starke Arm im Verbraucherschutz«. Das ist allerdings keineswegs im Sinne von Selbstzufriedenheit gemeint. Im Gegenteil: Seit Jahren beklagt der BVLK die strukturelle Unterbesetzung der Kontrollinstitutionen. Und auch die technische Ausstattung läßt stark zu wünschen übrig. Laut einer Erhebung des BVLK verfügen über die Hälfte der Kontrolleure weder über Infrarotther...

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