Der Schwarze Kanal
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31.08.2011 / Feuilleton / Seite 12

Jubel der Woche: Zglinicki, Stade

Jegor Jublimov
Als sie 1974 das erste Mal auf der Leinwand erschien, jubelten Zuschauer und Kritiker, sogar die weiblichen. In »Für die Liebe noch zu mager?« (mit der Musik von Renft und Illés) war Simone von Zgli­nicki Anfang 20. Das kleine, zierliche Persönchen war eine schauspielerische Wucht.

Aber Simone von Zgli-nicki (man spricht sie übrigens Sglinitzki aus) hatte eher eine Bühnenlaufbahn im Sinn. Unmittelbar nach Abschluß ihres Studiums an der Leipziger Theaterhochschule trat sie 1974 ihr Engagement am Deutschen Theater Berlin an, dem sie nach wie vor angehört. Dort spielte sie unter Wolfgang Heinz Tschechow, unter Thomas Langhoff Ibsen, unter Jürgen Gosch Schnitzler, unter Konstanze Lauterbach Genet und in anderen großartigen Inszenierungen. Trotzdem fand sie daneben immer wieder Zeit für Filmrollen. Und wenn es nur kleinere waren, so blieben sie gerade durch die Zglinicki unvergeßlich, wie ihre liebens...

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