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31.08.2011 / Antifa / Seite 15

»Wir geben nicht klein bei«

Antifaschisten in Berlin beharren auf Silvio-Meier-Straße. Ein Gespräch mit Annika Kersten

Markus Bernhardt
Annika Kersten ist Sprecherin der Berliner »Initiative für ein aktives Gedenken«

Ihre Initiative macht sich seit geraumer Zeit für die Benennung einer Straße nach dem 1992 von Neonazis in Berlin ermordeten Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier stark. Derzeit ist es relativ ruhig um Ihre Forderung. Wie ist der aktuelle Stand?

Wir haben in den letzten zwei Monaten viele Gespräche mit verschiedenen Akteuren und Anwohnern in Friedrichshain rund um den U-Bahnhof Samariterstraße, wo Silvio Meier ermordet wurde, geführt. Dabei haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten. An unseren Infoständen haben wir weitere Unterstützer für unser Anliegen gewinnen können. Nachdem wir einen offenen Brief an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) geschrieben hatten, haben wir Anfang Juni auch eine erste Resonanz von offizieller Ebene erhalten. Wir wurden zur Gedenktafelkommission des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg eingeladen...

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