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22.08.2011 / Ausland / Seite 6

Ausweitung der Sanktionen

Syriens Opposition lehnt westliche Strafmaßnahmen gegen Assad ab

Karin Leukefeld
Eine humanitäre Delegation der Vereinten Nationen hat am Wochenende ihre Arbeit in Sy­rien aufgenommen. Der Delegation sei »ungehinderter Zugang« zu allen Plätzen zugesagt worden, an denen es in den letzten Wochen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen war, teilte das zuständige UNO-Büro mit. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) rechnet damit, syrische Gefängnisse und Haftzentren sofort besuchen zu können. Man sei sehr »zuversichtlich, daß der ungehinderte Zugang gewährt« werde, sagte die IKRK-Delegationsleiterin in Syrien, Marianne Gasser, der Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende. »Die Besuche können in Kürze beginnen, Bisher hatten wir noch nie freien Zugang« zu Gefangenen.

Unterdessen plant nun nach den USA auch die Europäische Union eine Ausweitung von Wirtschaftssanktionen gegen Syrien. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton forderte zudem den Rücktritt von Präsident Baschar Al-Assad. Wie ihr Sprecher Michael Mann am Freitag...

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