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22.08.2011 / Inland / Seite 8

»Wir betreiben schlicht und einfach Klientelpolitik«

Auf verfremdete NPD-Plakate will »Die Partei« nicht reduziert werden. Die endgültige Teilung Deutschlands ist ihr Auftrag. Gespräch mit Martin Sonneborn

Claudia Wangerin
Martin Sonneborn ist Vorsitzender der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – kurz »Die Partei«

In den letzten Tagen ist sehr viel über die Berliner Mauer gesprochen worden. Hauptsächlich wird Mitgliedern der Partei Die Linke und der jungen Welt unterstellt, sie wollten die Mauer wieder aufbauen – obwohl es Ihre Partei ist, die sich die endgültige Teilung Deutschlands auf ihre Fahnen geschrieben hat. Fühlen Sie sich in diesem Zusammenhang mißachtet?

Ja, wir werden im Moment auf Fackelmärsche und verfremdete NPD-Plakate reduziert, die wir im Berliner Wahlkampf verkleben. Dabei sind wir durchaus eine Partei mit eigenen Inhalten. Laut einer Umfrage 2004 konnte sich etwa ein Viertel der Leute mit einer erneuten Teilung des Landes anfreunden, jetzt sind es laut Berliner Kurier 33 Prozent der Hauptstädter. Das ist ein Zuwachs, den wir, denke ich, auch auf unsere Parteiarbeit zurückführen können...

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