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22.08.2011 / Politisches Buch / Seite 15

Überstaat und Akteure

Ein Sammelband zur Theorie von Nicos Poulantzas

Andreas Diers
Der Schwerpunkt der gegenwärtig schon mehr als dreißig Bände umfassenden Reihe »Staatsverständnisse« des Nomos-Verlages liegt auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat. Das Spektrum reicht von Niccolò Machiavelli über Thomas Hobbes bis zu Max Weber und Karl Marx, schließlich zu Weimarer Staatstheoretikern, Antonio Gramsci und zeitgenössischen Theoretikern wie Nicos Poulantzas (1936–1979).

Mit seinen materialistischen, kreativen und undogmatischen Studien zum kapitalistischen Staat und dessen Internationalisierung, zu Diktaturen und zum autoritären Etatismus, zur Schwächung der Demokratie, zur gesellschaftlichen Arbeitsteilung und zu Fragen des demokratischen Sozialismus hat der griechisch-französische politische Theoretiker maßgeblich zu einer materialistischen Theorie des Staates beigetragen. Nicht zuletzt hat seine an die Gedanken von Gramsci anknüpfende Auffassung vom Staat als einem gesellschaftlichen Verhältnis seit den 1970er Jahren erheblichen E...

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