Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. September 2019, Nr. 220
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20.08.2011 / Abgeschrieben / Seite 8

Aufgepeitschte Stimmung

Stellungnahme der DKP Berlin zu Boykottaufrufen gegen junge Welt:

Die von den staatsnahen Medien aufgepeitschte Stimmung im Umfeld des 13.August – des 50.Jahrestags der Sicherung der Grenze zwischen der DDR und Westberlin – soll offenbar dazu genutzt werden, linke Opposition zu kriminalisieren. Darauf weist die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) hin. »Wenn hochbesoldete Berufsverfolgte und nicht weniger schlecht verdienende Politiker von CDU, FDP usw. ein Verbot von Symbolen der DDR fordern, dann geht es ihnen nicht um das Leid von Opfern des Kalten Krieges, die es auf beiden Seiten der ›Mauer‹ gegeben hat«, unterstreicht der DKP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, Rainer Perschewski. »Verboten werden sollen letztlich die traditionsreichen Zeichen der Arbeiterbewegung, des Widerstands gegen Faschismus, Ausbeutung und Krieg!«

Perschewski erinnert daran, daß in mehreren Ländern Osteuropas da...


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