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12.08.2011 / Inland / Seite 5

Kuba-Blockade vor Gericht

Online-Händler wollen gegen eBay und PayPal klagen. Rechtsanwalt sieht gute Chancen

Ralf Wurzbacher
Die vom Internetbezahldienst PayPal nach Deutschland und Österreich importierte Kuba-Blockade beschäftigt demnächst die deutsche Justiz. Mehrere der hierzulande betroffenen Online-Händler, die kubanische Waren wie Rum und Zigarren im Sortiment führen, bereiten einen Musterprozeß gegen das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg vor. Als erstes berichtete dies am Mittwoch das Webportal amerika21.de. Ein beteiligter Shopbetreiber sowie der mit dem Fall betraute Rechtsanwalt bestätigten die Initiative gestern gegenüber junge Welt. Ende Juli war publik geworden, daß PayPal einer Reihe von Anbietern das Konto mit der Begründung gesperrt hatte, gegen das seit 1962 von den USA gegen den sozialistischen Karibikstaat bestehende Handelsembargo verstoßen zu haben.

Nach Angaben des Betreibers der Seite rumundco.de Thomas Altmann stehen bundesweit »zehn bis 20 Händler« hinter dem juristischen Vorstoß. Geplant ist, vor dem Landgericht München einen Musterprozeß anzustrengen...

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