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06.08.2011 / Inland / Seite 4

Klimacamp in der Lausitz

Greenpeace-Aktivisten machen mobil gegen Fortsetzung der Braunkohleverstromung in Südbrandenburg

Silke Milius, Cottbus
Umweltschützer warnen davor, daß der vom Bundestag beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie zu einer Renaissance der klimaschädlichen Kohleverstromung genutzt werden könnte. Das ist scheinbar die neueste Taktik der Energiekonzerne, unterstützt von willfährigen Politikern. »Ein gefährlicher Irrweg«, so Anika Peters, Energieexpertin von Greenpeace, am Freitag gegenüber junge Welt. »Man kann ein Übel nicht durch ein anderes ersetzen.« Sie betont: »Eine wirkliche Energiewende kann es nur geben, wenn es endlich auch den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gibt. Deutschland braucht auf dem Weg zu einer vollständigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien keine Kohlekraftwerke.« Stattdessen sollten moderne Gaskraftwerke als »Brückentechnologie« dienen. Die arbeiten hocheffizient und können auch flexibel auf Schwankungen bei der Nutzung erneuerbarer Energien reagieren.

Doch die Wirklichkeit in Deutschland sieht anders aus. 21 neue Kohlekraftwerke sind der...

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