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23.07.2011 / Ausland / Seite 2

Berlusconi nach Hause schicken

Verkehrsbedienstete streiken gegen Sparpläne der Regierung

Micaela Taroni, Rom
In Italien haben am Freitag Angestellte im öffentlichen Verkehr die Arbeit niedergelegt. Aus Protest gegen geplante Kürzungen und Privatisierungen hatten Gewerkschaften der Bahn- und Nahverkehrsangestellten zu einem 24stündigen Ausstand aufgerufen. In allen großen Städten standen ab Donnerstag abend Eisenbahnen, Busse, Straßenbahnen und teilweise auch U-Bahnen still, in Venedig legten die Vaporetti, die öffentlichen Transportboote, nicht ab.

Die Gewerkschaften fordern einen neuen Kollektivvertrag für die Bediensteten im öffentlichen Verkehr. Die bestehenden Verträge sind bereits ausgelaufen, bisher seien seitens der Arbeitgeber jedoch keine akzeptablen Neuregelung angeboten worden, so die Gewerkschaft. Weiter werden eine Erhöhung der Mindestlöhne und eine Reform der Arbeitsgesetze verlangt. Letzteres sei als Maßnahme gegen die zunehmende prekäre Beschäftigung dringend nötig. Die Gewerkschaften warnten zudem vor den Privatisierungsplänen der Regierung: »D...

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