Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
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16.07.2011 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Wir sinisieren den Marxismus«

Gespräch mit Li Junru. Über die Leistungen und Schwierigkeiten der Kommunistischen Partei Chinas als Regierungspartei. Die Gründung der mitgliederstärksten Partei der Welt jährt sich im Juli zum 90. Mal. Marxismus nach wie vor theoretische Richtschnur

Sebastian Carlens
Li Junru (*1947) ist Mitglied des Ständigen Ausschusses der Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV). Er ist Stellvertretender Direktor der Forschungsstelle für Parteigeschichte beim ZK der Kommunistischen Partei Chinas und war bis vor kurzem stellvertretender Rektor der Hochschule des ZK der KPCh.

Vor 90 Jahren, im Juli 1921, wurde die Kommunistische Partei Chinas gegründet. Seit über 60 Jahren übt die Partei in China die Regierungsverantwortung aus. Seitdem hat das Land sich grundlegend gewandelt, von einer Agrarnation zu einer der größten Volkswirtschaften der Erde. Was waren die wesentlichen Beiträge der KP Chinas zu dieser Entwicklung?

Die Kommunistische Partei Chinas hat drei bedeutende Beiträge zur Entwicklung des Landes geleistet. Zunächst war China früher eine halbkoloniale und halbfeudale Gesellschaft. Das Land litt unter der Demütigung und Unterdrückung durch die Imperialisten. Die KP Chinas hat die Unabhängigkeit des Landes möglich...

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