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05.05.2000 / Feuilleton / Seite 0

Lagergeschichte

Vor 55 Jahren wurde das KZ Neuengamme befreit. Seine Nachkriegsverwendung wird kaum erwähnt

Peter Rau

Zu den letzten faschistischen Konzentrationslagern, die vor 55 Jahren von den Truppen der Anti-Hitler-Koalition befreit worden sind, gehört neben Mauthausen und Theresienstadt auch das bei Hamburg eingerichtete Lager von Neuengamme. Hier waren von Ende 1938 - seit Juni 1940 als selbständiges KZ - bis 1945 insgesamt 105000 Menschen in »Schutzhaft« genommen worden - »schwer belastete, jedoch noch erziehungs- und besserungsfähige« Häftlinge, wie die hier praktizierte Lagerstufe II im SS-Jargon vorsah. 55 000 überlebten die zur »Erziehung und Besserung« angeordnete schwere Arbeit nicht. Zu den Häftlingen aus Polen und der Tschechoslowakei, Belgien und den Niederlanden kamen zunehmend auch sowjetische Kriegsgefangene, die als Zwangsarbeiter für die deutsche Kriegswirtschaft gnadenlos ausgebeutet wurden. Auch für medizinische Experimente erlangte Neuengamme traurige »Berühmtheit«; deren jüngste und letzte Opfer waren jüdische Kinder, die am 20. und 21. April 19...

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