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17.06.2011 / Inland / Seite 4

Bundesregierung im Cyberwar

»Nationales Abwehrzentrum« soll Staat und Wirtschaft vor Hackerangriffen schützen

Ulla Jelpke
Am Donnerstag eröffnete Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in Bonn ein »Cyber-Abwehrzentrum« als Plattform für Polizei, Geheimdienste und Militär. Es soll öffentliche und private Infrastruktur vor Hackerattacken schützen.

Zuvor hatten Angriffe auf den Internationalen Währungsfonds (IWF), den Elektronikkonzern Sony, die City-Bank oder den US-Rüstungskonzern Lockheed-Martin für Schlagzeilen gesorgt. Die Täter bleiben meist im dunkeln: jugendliche Hacker, Kriminelle, Geheimdienste werden ebenso als potentielle Täter genannt wie terroristische Gruppen.

Um Staat und Wirtschaft in Zukunft besser vor solchen Angriffen zu schützen, wurde nun das »Nationale Cyber-Abwehrzentrum« (Cyber-AZ) in Bonn-Mehlem gegründet. Sein Vorbild ist das »Gemeinsame Terrorismus-Abwehrzentrum« (GTAZ) in Berlin-Treptow. Auch dort arbeiten Beamte unterschiedlicher Behörden eng zusammen. Eine gesetzliche Grundlage für dieses Zusammenwirken gibt es nicht, es basiert allein auf »Ko...



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