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17.06.2011 / Feuilleton / Seite 13

Pariser Punk-Dschihadisten

Blick in politische Zeitschriften

Johannes Schulten
Bei der Monatszeitschrift Merkur, für Nichtakademiker ziemlich harte Kost, gibt man sich gerne antiintellektuell. »Bereits bei der Befürwortung der Wiedervereinigung« sei der Merkur »in einen absoluten Widerspruch zu den Mehrheitsintellektuellen in Deutschland« geraten, resümierte Herausgeber Karl Heinz Bohrer am 6. Juni in der Berliner Zeitung. Gar einem »hysterischen Ton« der Feuilletons sah man sich ausgesetzt, als das Magazin nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wenig verklausuliert zum Krieg gegen Afghanistan aufrief. Dabei habe man doch lediglich klarmachen wollen, daß man »eine bestimmte Form von sentimentalem Antikolonialismus und Antiimperialismus« nicht wolle, ergänzte ihn sein Mitherausgeber, Kurt Scheel. Das ging sogar der FAZ zu weit, die sich beschwerte, »Der Merkur macht mobil«.

Reaktionäre Steigerungsformen sind möglich. Im neuen Heft gibt es neben mäßig interessanten Ausflügen in die Ökonomie, Rechtswissenschaft und Literaturkritik...

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