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17.06.2011 / Thema / Seite 10

Stunde der Heuchler

Nachruf. Erinnerungen an Bernhard Heisig

Peter Michel
In der Berliner Zeitung, im Tagesspiegel, in der Ostseezeitung und in diversen anderen Printmedien, auch auf den Rundfunksendern und Fernsehkanälen überschlugen sich die Kommentatoren. »Heisig ist das Kunststück gelungen, in erschütternder Weise sein Innerstes zu öffnen und zugleich allgemeingültige Parabeln von der Welt vorzuführen«, schrieb Sebastian Preuss. (Berliner Zeitung, 11.–13.6.2011) Der Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte: »Bernhard Heisig war einer der bedeutendsten zeitgenössischen Maler und Grafiker.« (Ostseezeitung, 11./12.6.2011) »Bernhard Heisig ist der deutsche Künstler des 20. Jahrhunderts, unabhängig von Ost und West und Nazi und Nachwende-Bitterkeit«, steht im Tagesspiegel (11.6.2011).

Warum diese Lobgesänge jetzt, wobei man den Eindruck nicht loswird, daß einer vom anderen abgeschrieben ist? Man hätte doch schon in den »Wende«-Zeiten begreifen können, wer da in die deutsche »Einheit« geraten war, ob er wollte oder nich...

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