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08.06.2011 / Feuilleton / Seite 13

Moderne Großstädterinnen

In Berlin sind Porträts von Migrantinnen der ersten Generation in einer Ausstellung zu sehen

Hülya Gürler
Der türkische Spruch »Almanya aci vatan« (Deutschland, die bittere Heimat) ist in der Anfangszeit der sogenannten Gastarbeiteranwerbung eine Chiffre für das von Fremdheit und Sehnsucht bestimmte Lebensgefühl vieler Migranten der ersten Generation gewesen. Lange Zeit war das gängige Bild der Arbeitsmigranten der 1950er bis 70er Jahre in Westdeutschland durch männliche »Gastarbeiter« geprägt. Seit 1955 kamen aber auch Frauen. Ende der 1970er waren von den fast zwei Millionen Arbeitsmigranten ein Drittel Frauen. Die bundesdeutsche Wirtschaft warb gezielt billige weibliche Arbeitskräfte für den Niedriglohnsektor an – Frauen verdienten damals bis zu 30 Prozent weniger als Männer. Die Arbeitsmigrantinnen sahen sich aber keineswegs nur als Opfer, sondern engagierten sich in Gewerkschaften und Verbänden und kämpften aktiv um ihre Rechte. Sie arbeiteten überwiegend in der Nahrungs-, Textil- und Metallindustrie. Denn diese Branchen fragten nach »weiblichen Fä...

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