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01.06.2011 / Antifa / Seite 15

»Uns geht es um ein aktives Gedenken«

Berliner Antifaschisten fordern Silvio-Meier-Straße zur Erinnerung an den 1992 von Neonazis ermordeten Hausbesetzer. Ein Gespräch mit Saskia Berger

Markus Bernhardt
Saskia Berger ist Sprecherin der »Initiative für ein aktives Gedenken«, www.aktivesgedenken.de

Sie fordern die Benennung einer Berliner Straße nach dem Hausbesetzer und Antifaschisten Silvio Meier, der 1992 von Neofaschisten in Berlin-Friedrichshain erstochen wurde, noch vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September. Wie stehen die Chancen?

So gut wie noch nie. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain/Kreuzberg und ihre Ausschüsse befassen sich zur Zeit mit dem Thema. Drei Fraktionen signalisieren Unterstützung für unser Anliegen. Allerdings müssen wir es schaffen, daß bis zur Sommerpause eine Entscheidung gefällt wird. Denn nach der Wahl müßten wir wegen wahrscheinlich veränderter Machtverhältnisse wieder von vorn anfangen.

Silvio Meier wurde bereits 1992 ermordet. Warum zeigen sich die politischen Entscheidungsträger in der BVV erst jetzt gesprächsbereit?

Die Erinnerung an Silvio ...

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