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17.05.2011 / Inland / Seite 2

»Wir wollen keine Kaiser-Wilhelm-Schule«

GEW will neues hessisches Schulgesetz stoppen. Entwurf setzt auf Konkurrenz und Hierarchie. Gespräch mit Jochen Nagel

Ralf Wurzbacher
Jochen Nagel ist Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Hessen

Ihre Gewerkschaft läuft Sturm gegen das neue hessische Schulgesetz, das dem Landtag zur zweiten Lesung vorliegt und zum 1. August in Kraft treten soll. Ist das Vorhaben noch zu stoppen?

Die finale Beschlußfassung steht in einem Monat an, es bleibt also noch ein wenig Zeit zur Gegenwehr. Und da die Hoffnung zuletzt stirbt, setzen wir nach wie vor auch auf Einsicht in Reihen der CDU- und FDP-Fraktion, daß man in dieser Form Schule nicht weiterentwickeln kann.

Was mißfällt Ihnen vom Grundsatz her?

Es geht um eine grundlegende Umsteuerung hin zu einem betriebswirtschaftlich organisierten System. Unter der Überschrift »Selbständige Schule« soll die ökonomische Verwertbarkeit von Bildung zur bestimmenden Größe werden. Pädagogische Kriterien sollen dagegen weiter entwertet und demokratische, kooperative Strukturen und Umgangsformen im Zusammenspiel von Schülern, Lehrk...

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