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13.05.2011 / Ansichten / Seite 8

Auf halbem Weg

60 Jahre Montanmitbestimmung

Herbert Wulff
Als »Garant für die Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten«, für »sozialen Frieden« und – ganz besonders wichtig – als »Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen« feierten IG Metall, IG BCE und Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Dortmund die Montanmitbestimmung. Anlaß war der 60. Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes, mit dem den Beschäftigten der Kohle- und Stahlbranche besondere Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden. Selbstverständlich sind sämtliche demokratische Errungenschaften verteidigenswert. Dennoch lohnt ein kritischer Blick zurück. Denn die Erfahrungen sind auch zur ernüchternd.

Am 18. April 1951 wurde das Montanmitbestimmungsgesetz im westdeutschen Bundestag mit nur 50 Gegenstimmen verabschiedet. Vorausgegangen war eine heftige Auseinandersetzung darum, wer künftig in der Wirtschaft das Sagen haben sollte. Angesichts der Erfahrungen mit dem durch die Unterstützung des deutschen Kapitals an die Macht ...

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