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05.05.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Brennende Probleme

Lohneinbußen, niedrige Pensionen und Arbeitszeitverlängerung: Feuerwehrleute gründen neue Berufsgruppengewerkschaft. Kritik an ver.di und Beamtenbund

Daniel Behruzi
Der Trend zur Bildung sogenannter Spartengewerkschaften hält an. Offenbar ermutigt durch den Erfolg der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), des Marburger Bundes und der Vereinigung Cockpit haben sich nun auch Feuerwehrleute zu einer eigenständigen Organisierung entschlossen. Bereits am 1. Mai hat sich in Solingen die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) gegründet. Bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die immer noch die meisten Feuerwehrleute organisiert, trifft die Initiative auf Skepsis.

»Wir sehen in den etablierten Gewerkschaften keine adäquate Interessenvertretung mehr«, erklärt der Vorsitzende der neuen Organisation, Ingo Schäfer, gegenüber junge Welt. »Ver.di hat mehrere hundert Berufsgruppen – da geht der Feuerwehrmann schnell unter.« Auch die Beamtenbundorganisation Komba, deren Mitglied der Solinger Berufsfeuerwehrmann Schäfer lange Jahre war, habe sich »weit von der Basis entfernt«. Deshalb hatten er und einige Kollege...

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