18.04.2011 / Inland / Seite 4

Versuch einer Bewegung

Berliner MieterGemeinschaft diskutierte mit anderen außerparlamentarischen Gruppen Strategien einer sozialen Stadtentwicklung

Christian Linde
Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest-Dimap erwarten 83 Prozent aller Berliner, daß die Politik für bezahlbaren Wohnraum sorgt. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis von zehn Jahren Wohnungs- und Mietenpolitik des »rot-roten« Senats. Ob massenhafte Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände, der spürbare Anstieg der Mieten, die Verknappung von preisgünstigem Wohnraum, die auf das hochpreisige Segment beschränkte Neubautätigkeit, die ungelösten Probleme für Zehntausende Haushalte infolge des Ausstieges aus dem Fördersystem des »sozialen« Wohnungsbaus oder die zunehmende Zahl von »Hartz IV«-freien Zonen in den Innenstadtbereichen; die rabenschwarze Bilanz der Koalition treibt immer mehr Menschen um. Zu keinem Zeitpunkt seit dem Zusammenschluß der beiden Stadthälften vor zwanzig Jahren sind so viele außerparlamentarische Initiativen zum Thema Wohnen entstanden wie in der laufenden Legislaturperiode.

Diese hat ...

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