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13.04.2011 / Ausland / Seite 7

Klammern an die Macht

Golfkooperationsrat fordert jemenitischen Präsidenten Saleh zum Rücktritt auf. Opposition fordert »kompletten Regierungswechsel«

Karin Leukefeld
Der Golfkooperationsrat (GCC) hat den Druck auf den jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh erhöht und ihn erneut zum Rücktritt aufgefordert. In einer zweiten Stellungnahme innerhalb von drei Tagen forderte das Gremium Saleh am vergangenen Sonntag erneut auf, die Macht an seinen Stellvertreter, Vizepräsident Abdo Rabuh Mansour Hadi, zu übergeben und die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit einzuleiten, die den politischen Übergangsprozeß steuern solle. Die Übergangsregierung solle »unter der Führung der Opposition« stehen und sei berechtigt, »Kommissionen zu bilden (…), die eine neue Verfassung ausarbeiten und Wahlen vorbereiten« sollen, heißt es in der Stellungnahme. Beide Seiten sollten sich verpflichten, von Rache und juristischer Verfolgung abzusehen.

Vom Platz der Veränderung in Sanaa und auch aus der oppositionellen Hochburg Taiz kam prompt die Ablehnung. Man fordere einen »kompletten Regierungswechsel« hieß es in einer Erklär...

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