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02.04.2011 / Ausland / Seite 7

Staat springt ein

In Fukushima ist Rettung für Land und Bewohner weiter nicht in Sicht, dafür aber für den Kraftwerksbetreiber. Regierung will alle Verluste sozialisieren

Josef Oberländer
Die Aktionäre und Anleihengläubiger von Tokyo Electric (Tepco) werden ihre Schlafstörungen nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wohl bald überwunden haben. Ihnen beizuspringen ist der japanischen Regierung allemal wichtiger, als die Arbeiten in den Atomruinen voranzubringen. Japan will sich der Zeitung Mainichi Shinbun zufolge bei der Betreibergesellschaft der Schrottmeiler einkaufen und für die Schulden des viertgrößten Stromversorgers der Welt bürgen.

Es handele sich um eine »inoffizielle Entscheidung«, berichtet das Massenblatt unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die Kontrolle wolle der Staat allerdings nicht übernehmen. Es sei noch nicht entschieden, wie der Staat dem Unternehmen helfen werde, verlautbarte unterdessen Chefkabinettssekretär Yukio Edano, um die Wogen zu glätten. Eine Beteiligung schloß er allerdings nicht aus. Ministerpräsident Naoto Kan sprach sich auf einer Pressekonferenz dafür aus, Tepco in privaten Händen zu belassen.

Von V...



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