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29.03.2011 / Ausland / Seite 6

Kernschmelze in Fukushima

Japans Regierung warnt vor radioaktiven Niederschlägen

Josef Oberländer
Das Chaos um den Atomkomplex Fukushima Daiichi nimmt zu. Strahlenwerte werden von der Betreiberfimra Tepco erst verkündet, dann widerrufen. Aus der Umgebung evakuierte Menschen kehren aus Erschöpfung oder aus Sorge um ihren Besitz wieder in die 20-Kilometer-Sperrzone um die Katastrophenreaktoren zurück. Unterdessen hat das Gesundheitsministerium die Betreiber von Wasseraufbereitungsanlagen angewiesen, landesweit kein Regenwasser und kein Wasser aus Flüssen oder Seen mehr zu verwenden. Es drohen radioaktive Niederschläge.

Inzwischen hat auch die Regierung eingeräumt, daß es »zeitweise« zu einer Kernschmelze gekommen sei, nachdem sich die Herkunft der nachgewiesenen radioaktiven Isotope anders nicht erklären läßt. Die Aufräumarbeiten in Fukushima könnten Jahre dauern, heißt es nun. Tokyo Electric (Tepco) hat nach eigenem Bekunden bislang keinen Zeitplan dafür aufgestellt. Zuerst müsse das radioaktiv verseuchte Wasser aus den Turbinenhäusern der Anlage entf...

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