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14.03.2011 / Ansichten / Seite 8

Wann, wenn nicht jetzt?

Lehren aus der Atomkatastrophe in Japan

Wolfgang Pomrehn
Gleich sechs Reaktoren sind in Japan außer Kontrolle geraten. Betreiber und japanische Behörden informieren nur spärlich und widersprüchlich, aber mit großer Wahrscheinlichkeit ist bereits in zwei Meilern die Kernschmelze eingetreten. Wir kennen das: Täuschen, Verschweigen, Abwiegeln und Untertreiben gehören überall auf der Welt zum Geschäft der Atomwirtschaft und ihrer Freunde in den Regierungen. Das ist die Kehrseite einer gefährlichen Technik, die Furcht und Schrecken verbreitet, aber ein überaus lohnendes Geschäft für ihre Besitzer ist.

Doch bei vielen steigert das nur die Wut. Zwei Dinge sind jedenfalls schon jetzt glasklar. Erstens: In Fukushima ist bereits Radioaktivität entwichen, und es wird noch viel mehr folgen. Je nach den Wetterbedingungen können schlimmstenfalls etliche hundert oder gar mehrere tausend Quadratkilometer für viele Jahrzehnte unbewohnbar werden. Atomkraft ist, das sehen wir nach Harrisburg 1979 und Tschernobyl 1986 einmal mehr...

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