01.03.2011 / Inland / Seite 2

»Hoffentlich hat der Spuk bald ein Ende«

Enorme Resonanz auf offenen Brief von Doktoranden zum Guttenberg-Skandal. Gespräch mit Johannes Staemmler

Peter Wolter
Johannes Staemmler ist Doktorand der Freien Universität Berlin und der Hertie-School of Governance

Sie gehören einer Gruppe von Wissenschaftlern und Doktoranden an, die in einem Offenen Brief dagegen protestieren, daß Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) trotz seiner gefälschten Doktorarbeit im Amt halten will. Hat Sie die Resonanz auf Ihren Internetaufruf überrascht?

Sehr sogar. Wir gingen anfangs davon aus, daß die Gruppe der Wissenschaftler, wissenschaftlichen Mitarbeiter und der Professoren in diesem Land eigentlich recht klein ist.

Was war denn der Auslöser für Ihre Initiative?

Nach dem empörenden Auftritt zu Guttenbergs in der Aktuellen Stunde am Mittwoch war unser Frust so groß, daß wir beschlossen haben, uns zu Wort zu melden. Ich wurde per E-Mail gefragt, ob ich mitmachen wolle und habe sofort zugesagt.

Wir sind eine Kerngruppe von sechs, sieben Leuten und haben etwa 24 Stunden gebrauch...


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