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01.03.2011 / Ausland / Seite 7

Nicht vergessen

2008 ermordeten kolumbianische Truppen in Ecuador 25 Menschen. Angehörige fordern Gerechtigkeit

André Scheer, Mexiko-Stadt
Seit drei Jahren kann Lucia Morett kein normales Leben mehr führen. Sie lebt versteckt irgendwo in Mexiko, ständig in Angst davor, verhaftet und an Kolumbien ausgeliefert zu werden. Die junge Frau gehörte zu einer Gruppe mexikanischer Studenten, die 2008 an einer internationalen Konferenz linker Organisationen in Ecuador teilgenommen hatten. In deren Rahmen machten sie einen Abstecher nach Santa Rosa de Sucumbíos an der Grenze zu Kolumbien. In einem dort errichteten Camp der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) wollten sie sich über den Kampf dieser ältesten und stärksten Guerilla Lateinamerikas informieren.

Am 1. März 2008 jedoch bombardierte die kolumbianische Armee das Lager. Soldaten drangen dabei auch auf das Staatsgebiet Ecuadors vor und richteten unter den schlafenden Guerilleros und ihren Gästen ein Massaker an. Dabei starben 25 Menschen, unter ihnen der internationale FARC-Sprecher Raúl Reyes, der Ecuadorianer Franklin Aisalla und vier ...

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