21.02.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Revolten und Repression

Tote bei Massenprotesten in Libyen, Bahrain und Jemen. Auch in Kuwait, Irak, Marokko und Algerien gehen die Menschen ungeachtet von Polizei und Militär auf die Straßen

Karin Leukefeld, Damaskus
Massaker in Libyen, Tote in Bahrain und Jemen, Revolten gegen korrupte Herrscher im Irak und in den kurdischen Autonomiegebieten des Landes, gegen Unterdrückung in Kuwait, Algerien, Marokko. In den mit westlicher Wirtschafts- und Militärhilfe gesponserten arabischen Regimen fordern die Menschen Freiheit und Respekt.

Bis zu 200 Menschen sollen in der ostlibyschen Hafenstadt Benghasi in der vergangenen Woche von Sicherheitskräften getötet worden sein. Auch Söldnereinheiten aus afrikanischen Staaten seien im Einsatz gewesen, sagten Augenzeugen telefonisch in arabischen Nachrichtensendern, darunter Geschäftsleute und Krankenhauspersonal. 50 muslimische Führer aus verschiedenen Teilen des Landes riefen die Sicherheitskräfte am Sonntag auf, das Töten von Zivilisten unverzüglich einzustellen: »Hört auf, Eure Brüder und Schwestern zu töten, stoppt das Massaker jetzt«, heißt es in dem Aufruf.

Proteste in der algerischen Hauptstadt Algier waren am Samstag erneut ...



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