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17.02.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Was tun?

Revolution und Realpolitik: Linke Kräfte und Parteien in der tunesischen Revolution. Diskussion über Machtstrategien

Claudia Haydt
Die Revolution gibt uns Gelegenheit zu träumen«, mit diesen Worten beschreibt der tunesische Autor und frühere Dissident Taoufik Ben Brik das, was Akteure und Beobachter des Aufbegehrens und Umsturzes in Tunesien verbindet. Ob die Revolution vorbei und ein Übergang zur Normalität nun das Gebot der Stunde ist oder ob die Revolution ein – längst noch nicht abgeschlossener – Prozeß ist, darüber sind sich die verschiedenen linken Gruppierungen in Tunis alles andere als einig.

In Tunesien waren zu Beginn der Woche 24 politische Parteien offiziell registriert, viele davon sind neu und praktisch unbekannt. Welche davon eine zentrale Bedeutung im neuen Tunesien haben werden, darüber mag niemand eine Prognose abgeben. Fragt man Menschen auf der Straße nach linken Parteien, dann wird meist die PCOT, die Kommunistische Arbeiterpartei, genannt. Ihr Vorsitzender Hamma Hammadi hat lange Jahre im Gefängnis und in der Illegalität verbracht und wird deswegen ...

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