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08.02.2011 / Thema / Seite 10

Raddatz, ich und Die Zeit

Er hat sein Tagebuch veröffentlicht aus jenen Jahren, in denen er beim deutschen Weltblatt Feuilleton-Chef war. Da hab’ ich auch mal angefangen. Und aufgehört. Jetzt kennen wir uns beide aus

Otto Köhler
Fritz Raddatz wurde 1931 in Berlin geboren. Da er mit Gottes Namen auch nicht besser umgehen wollte als die restlichen Bewohner dieser Stadt, nannte er sich nicht Fritz G. Raddatz, sondern Fritz Jott. Und ein bißchen Gott ist Raddatz von Anfang an gewesen. Mit 22 Jahren macht er als stellvertretender Cheflektor im ständigen Streit mit den SED-Kulturgewaltigen Volk und Welt zum führenden kosmopolitischen Verlag der DDR. Als die Staatssicherheit höflicherweise zwecks Besuchs einen Termin mit ihm ausmacht, verläßt er vorher sein Büro und ist schon zwei Jahre später im Herzogtum Lauenburg Cheflektor des etwas schläfrig gewordenen Rowohlt-Verlages. Er weckt ihn wieder auf und führt mit seiner Reihe rororo-aktuell – Nirumands Anti-Schah-Buch zum Staatsbesuch! – die APO auf die Straße. Der Rowohlt-Vertriebsleiter stellt ihm in Eintracht mit der Bundeswehr ein Bein: Die bläst mit Luftballons Rowohlt-Literatur zwecks Agentenwerbung in die DDR. Raddatz ...

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