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31.01.2011 / Inland / Seite 4

Vermögensuhr tickt in Hamburg

Heiner Flassbeck rät Politikern der Elbmetropole zum Schuldenmachen. Auch Linke für Investitionen

Mirko Knoche, Hamburg
Deutschland muß mehr Schulden machen. Das ist der einzige Weg, um den Euro zu retten«. Mit dieser These provozierte Wirtschaftsprofessor Heiner Flassbeck die Finanzpolitiker der Hamburger Bürgerschaftsparteien. Einzig Jo­achim Bischoff von der Linkspartei stand ihm zur Seite, während CDU, SPD und Grüne weiter auf Budgetkürzungen setzen. Die Haushaltsexperten waren am Freitag abend auf Einladung von ver.di-Landeschef Wolfgang Rose ins Gewerkschaftshaus in der Elbmetropole gekommen. Rund einhundert vorwiegend ältere Zuhörer verfolgten die Diskussion.

Flassbeck ist Chefökonom der UN-Entwicklungsbehörde UNCTAD in Genf und war Staatssekretär Oskar Lafontaines in dessen kurzer Amtszeit als SPD-Bundesfinanzminister. Der Volkswirt argumentierte, daß nur erhöhte staatliche Kreditaufnahme die gewaltigen privaten Ersparnisse von mehreren Billionen Euro in der BRD mobilisieren könne. Der steigenden Staatsverschuldung entsprächen dann aber wachsende Investitionen in ...

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