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11.01.2011 / Ausland / Seite 7

Hungerrevolten

Tote und Verletzte bei sozialen Protesten in Algerien und Tunesien. Krisensitzung der Regierung in Algier

Karin Leukefeld
In den nordafrikanischen Staaten Tunesien und Algerien dauerten die sozialen Proteste auch am Montag an. Die Zahl der Todesopfer in Tunesien ist auf 23 angestiegen, in Algerien starben drei Menschen und über 800 wurden verletzt. Die Proteste richten sich gegen hohe Arbeitslosigkeit und hohe Lebensmittelpreise. Nach Meinung politischer Beobachter sind die Proteste Ausdruck grundsätzlicher Revolten gegen die politischen Eliten.

In Algerien fordern die Demonstranten Wohnungen, Bildungschancen und bessere Gesundheitsversorgung, berichtete Dalila Hanache vom algerischen Internetportal Echorouk. Die Preiserhöhungen seien nur der Auslöser gewesen, der die Wut zum Ausbruch gebracht habe. Die Regierung ignoriere die Bedürfnisse der Bevölkerung seit langem, sagte auch Mohamed Ben Madani von der Maghreb Review im arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira. »Die Jugendlichen wollen, daß die Regierung sie am Reichtum des Landes teilhaben läßt.« Der ehemalige Botschaft...

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