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11.01.2011 / Feuilleton / Seite 13

Die Urszenen der RAF als Seifenoper

Andres Veiels »Wer wenn nicht wir«

Jörg Schröder
Wie gemeldet, wurde der Film »Wer wenn nicht wir« von Andres Veiel für den Wettbewerb der diesjährigen Berlinale nominiert. Angeblich erzählt der Film die wahre Liebesgeschichte von Gudrun Ensslin und Bernward Vesper, die angeblich an Gudrun Enss­lins politischer Radikalisierung scheiterte, so propagiert die Produktion Zero One den Film.

Bekanntlich scheiterte die Beziehung Ensslin-Vesper jedoch daran, daß Gudrun Ensslin sich in Andreas Baader verliebte und Vesper verließ. Der Regisseur Veiel will aber dem Publikum die Urszenen der RAF als »Tristan und Isolde«-Seifenoper andrehen. Das ist sein gutes Recht als Regisseur; jeder so gut er kann. Fest steht, daß sich Gudrun Ensslin und Bernward Vesper im Grabe herumdrehen würden, wenn sie erführen, wie hier mit ihren Biographien umgesprungen wird.

Hinzu kommt, daß Veiel nach eigener Aussage den Autor Vesper so darste...



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