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30.12.2010 / Ausland / Seite 6

Al-Maliki will Pipelines öffnen

Bagdad wirbt um internationale Ölmultis. Kurdische Autonomieregierung droht mit Exportstopp

Karin Leukefeld
Die neue irakische Regierung will internationalen Ölgesellschaften und Zulieferfirmen die Arbeit im Land erleichtern. »Es muß schnell gehen, wir brauchen das Geld«, zitiert das amerikanische Wall Street Journal Ministerpräsident Nuri Al-Maliki am Montag. Er werde sich persönlich darum kümmern, daß die logistischen Probleme der Ölfirmen zügig gelöst würden. Notwendige Ausrüstung solle in Zukunft schneller die Kontrollen an Flughäfen und Landesgrenzen insbesondere in der südirakischen Ölmetropole Basra passieren können, versicherte Maliki. Das Investitionsschutzabkommen stelle zudem sicher, daß die Regierung sich nicht in die Arbeit ausländischer Investoren einmischen werde.

Der neue irakische Ölminister, Abdulkerim Al-Luaybi will die Erkundung von Öl- und Gasfeldern vorantreiben. Der Export müsse in den kommenden Jahren verdoppelt werden, weil das Land für sein Entwicklungsprogramm viel Geld brauche und Arbeitsplätze schaffen will, sagte er bei seiner Amt...

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