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27.12.2010 / Inland / Seite 2

»Religion gehört nicht an die Schule«

Organisation Konfessionsloser und Atheisten wehrt sich gegen grundgesetzwidrigen Unterrichtszwang. Gespräch mit Rainer Ponitka

Gitta Düperthal
Rainer Ponitka ist Sprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten Nordrhein-Westfalen

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hat einen Fragebogen ins Internet gestellt, den Eltern von Schülern an 5500 Schulen in Nordrhein-Westfalen weiterreichen können. Sie können damit die Schulleitungen um Stellungnahme bitten, ob die Religionsfreiheit eingehalten wird. Warum halten Sie das für nötig?

Nach dem Grundgesetz ist Religionsausübung eine freiwillige Angelegenheit. Im Artikel 7, Absatz 2, heißt es: Erziehungsberechtigte haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu entscheiden – ab 14 Jahren sind Schüler religionsmündig und können selbst bestimmen.

In Nordrhein-Westfalen ist es so geregelt: Der Religionsunterricht soll sich nur an die Schüler richten, die entweder der evangelischen oder katholischen Konfession angehören – an alle anderen nicht. Das darf aber nicht sein. ...


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