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09.03.2000 / Feuilleton / Seite 0

»Nicht hier in Dresden!«

Publikum diskutierte mit Staatsopernvertretern und Joachim Herz über die »Csárdásfürstin«

Christian Schmidt

Das große Problem sei, so sagte es ein zuhörender Schauspielregisseur, daß Peter Konwitschny wegen dringender Proben nicht anwesend sein konnte. In der Akademie der Künste am Dresden-Neustädter Markt hatte er am Dienstag etwas zu seiner »Csárdásfürstin«-Inszenierung sagen sollen, und sein Widersacher Christoph Albrecht, der Intendant, hätte ihm widersprechen sollen. Und umgekehrt natürlich. So aber mußte sich das Publikum mit dem Moderator Joachim Herz begnügen, der zu Anfang einen längeren Vortrag zu den Freiheiten der Kunst pointierte und hernach die Diskussion leitete, mit einigen Anekdoten zu »unverständlichen Inszenierungen« chilischarf überwürzt.

Vielleicht hatte sich Herr Konwitschny aber auch ein bißchen vor den Dresdner Zuschauern gefürchtet und schmollend seiner Götterdämmerung anheimgegeben. Seine Operetteninszenierung, die am Silvesterabend Premiere hatte, war nach den ersten Vorstellungen vom Intendanten um sehr strittige Szenen (so tanzte die...

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