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16.11.2010 / Inland / Seite 2

»Beim Thema Geld werden die Mienen starr«

Aus öffentlichen Kassen gehen jedes Jahr 19 Milliarden Euro an die Kirchen. Die kennen alle Tricks. Gespräch mit Carsten Frerk

Peter Wolter
Carsten Frerk ist Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes (hpd.de). Er ist Autor mehrerer Bücher zu Kirchenfinanzen und Mitglied im Kuratorium der Giordano-Bruno-Stiftung. Neuestes Werk »Violettbuch Kirchenfinanzen. Wie der Staat die Kirchen finanziert« (Alibri-Verlag, )

Sie haben soeben ein Buch über Kirchenfinanzen, ein »Violettbuch«, veröffentlicht. Wie finanziert der Staat denn die Kirchen, um gleich an Ihren Untertitel anzuknüpfen?

Das »Violettbuch« konzentriert sich auf genau diese Facette – nicht etwa auf das Vermögen oder die Wirtschaftsbetriebe der Kirche. Bei einem Streifzug durch die Republik habe ich mit meinen Recherchen rund 19 Milliarden Euro gefunden, die Bund, Länder und Gemeinden jedes Jahr an die Kirchen zahlen. Das Geld wird für unterschiedliche Zwecke und für verschiedene Rechtslagen gewährt.

Welche Religionsgemeinschaften haben Sie denn untersucht?

Es sind die beiden großen »Amtskirchen«. Die evangelischen Freikirchen l...

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