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27.10.2010 / Ausland / Seite 7

Anklage gegen Israel

Prozeß in Haifa nach Mord an Rachel Corrie, die sich der Zerstörung eines palästinensischen Hauses entgegengestellt hatte und von einem Bulldozer überrollt wurde

Karin Leukefeld, Damaskus
Im März 2003 wurde die US-Amerikanerin Rachel Corrie bei dem Versuch, die Zerstörung eines palästinensischen Hauses bei Rafah zu verhindern, von einem Bulldozer der israelischen Armee überrollt und getötet. Fast sieben Jahre dauerte es, bis Anfang 2010 vor einem Zivilgericht in Haifa der Prozeß beginnen konnte, den die Eltern der Aktivistin der Internationalen Solidaritätsbewegung (ISM) gegen die israelische Armee angestrengt hatten. Sie beschuldigen die israelische Armee, für den Tod ihrer Tochter verantwortlich zu sein, und fordern den symbolischen Betrag von einem Dollar als Schuldanerkenntnis sowie die Übernahme der Reisekosten und Auslagen für die Zeugen.

Der Prozeß hatte bereits im Frühjahr begonnen, weitere Verhandlungstage waren aber immer wieder verschoben worden. Nun (am 21.10.) wurde der Fahrer des Bulldozers als Zeuge gehört. Der Mann, der während des Prozesses lediglich als Y.F. bezeichnet wurde, ist ein Einwanderer aus Rußland. Katherine Ga...

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