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23.10.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Organisiert eine Macht

Beschäftigte einer Zeitarbeitsfirma versuchen am Flughafen Frankfurt/Main, eine Interessenvertretung zu gründen. Vermeintlichen Initiatoren wurden gekündigt

Herbert Wulff
Schon mehrfach ist der Reinigungskonzern Klüh damit aufgefallen, daß er es mit den Rechten seiner Beschäftigten nicht allzu genau nimmt. So berichteten im Daimler-Werk Untertürkheim vor einigen Monaten Reinigungskräfte von Arbeitsbedingungen, die den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff an »frühkapitalistische Zeiten« erinnerten. Am Flughafen Düsseldorf bangen 160 Beschäftigte um ihren Job, weil das Unternehmen offensichtlich versucht, eine streikbereite Belegschaft loszuwerden (siehe jW vom 23. Dezember 2009 und 24. April 2010). Und nun steht Klüh bereits der nächste Skandal ins Haus: Am Flughafen Frankfurt/Main versucht das Management der Klüh-Leiharbeitstochter KSM nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di die Wahl eines Betriebsrats zu sabotieren – unter anderem mit der Kündigung der vermeintlichen Initiatoren.

»Im Mittelpunkt steht der Mensch, der die Arbeit erbringt.« So heißt es im Selbstporträt des Klüh-Konzerns, der nach eigenen Angaben mit ...

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