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27.09.2010 / Inland / Seite 5

Appell zum 30. Jahrestag des Wiesn-Attentats

München: Gewerkschaften und Opposition fordern neue Ermittlungen

Claudia Wangerin
München. Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag der Opfer des Oktoberfest-Attentats vor 30 Jahren gedacht (Foto: Die Gedenkstätte in München nach den Kranzniederlegungen). Rund 380 Personen, darunter Politiker der Linkspartei, der Grünen und der SPD, wandten sich mit einem offenen Brief an Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und verlangten die Wiederaufnahme der Ermittlungen. Dies wurde auch auf einem Transparent bei der Gedenkveranstaltung am Haupteingang des diesjährigen Oktoberfests gefordert. Eine Rohrbombe hatte am 26. September 1980 13 Menschen getötet und über 200 zum Teil schwer verletzt. Die Ermittlungen waren wenig später mit dem Fazit eingestellt worden, der mutmaßliche Attentäter Gundolf Köhler, der bei dem Anschlag selbst ums Leben kam, sei ein Einzeltäter gewesen – trotz seiner Kontakte zur rech...

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