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06.09.2010 / Inland / Seite 8

»Auf so einen Quatsch reagieren sie sofort«

Die DKP ist wieder im Gespräch – wenn auch nur wegen angeblich pornographischer Kugelschreiber. Ein Gespräch mit Patrick Köbele

Claudia Wangerin
Patrick Köbele ist Mitglied im Kreisvorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Essen.

Die DKP hat soeben Schlagzeilen gemacht, indem sie angeblich pornographische Kugelschreiber mit Leuchtfunktion an Schulanfänger in Essen verteilte. Hand aufs Herz, war das wirklich ein Versehen oder eine Kommunikationsguerilla-Taktik nach dem Motto »Hauptsache, die Medien reagieren«?

Nein, es war wirklich ein Versehen. Wir haben uns ja auch umgehend entschuldigt, als wir es gemerkt haben. Wie seit Jahrzehnten hatten wir Schultüten an Erstkläßler verteilt, die kleine Geschenke wie Süßigkeiten und Stifte enthielten – sowie ein Schreiben der DKP an die Eltern. Bei den Kugelschreibern gingen wir davon aus, das sei einfach nur eine Kombination aus Kuli und Taschenlampe. Allerdings läßt sich damit auf Knopfdruck das Bild einer halb- oder ganz nackten Frau an die Wand projizieren. So genau kann man das aber gar nicht erkennen. Beim Einkauf war unseren Genossen...

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